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Oide Wikinger erringen vierten Platz im zweiten Hobbyturnier 2017/18

Die Hobbyturnierserie führte die Oiden Wikinger am 07.01. zu den Floorball-Haien des TSV Mainburg. In der Gruppenphase wurden sie mit den Regenburg Adlern, den NuTs aus Nürnberg und den spiel- und schussstarken Deggendorfern gewählt.

Im ersten Spiel ging es dann auch gleich gegen Nürnberg, den vermeintlich schwächsten Gegner, los. Für das Ziel das Halbfinale zu erreichen war ein Sieg daher Pflicht. Allerdings starteten die Wikinger harzig in das Spiel und konnten die taktischen Vorgaben von Coach Jörg Diederich nicht umsetzen. So stand es lange 0:0. Zu allem Überfluss erhielten die Wikinger noch eine umstrittene Strafzeit wegen eines angeblichen Wechselfehlers. In Unterzahl fiel dann auch das 0:1 durch einen verdeckten Schuss. Das Gegentor wirkte aber wie ein Weckruf. Die Mannschaft spielte jetzt deutlich besser, aber immer noch zu ungenau, so dass sie kaum zwingend zum Abschluss kam. Folglich blieb es bis kurz vor Schluss bei diesem Spielstand. Die Oiden Wikinger setzen nun alles auf eine Karte: Goalie Silke Hager verließ das Tor und mit vier Feldspielern sollte der Ausgleich endlich fallen. Doch erst Sekunden vor Schluss fand ein präziser Distanzschuss von Jürgen Weller das Ziel. Beim Unentschieden blieb es dann auch.

Für das zweite Spiel wurden als Konsequenz die Reihen umgestellt. Außerdem hatte der Coach bei der Spielbeobachtung taktische Fehler beim nächsten Gegner, den Regensburg Adlern, ausgemacht. Dadurch waren die Oiden Wikinger dann auch dominanter und kamen zu einigen Abschlüssen. Die überraschende Führung der Regensburger stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Wikinger spielten aber konzentriert weiter und kamen fünf Minuten später durch Christian Lau (Assist Bill Graham) zum Ausgleich. Wenig später konnte dann auch das 2:1 durch Jörg Diederich (Eberhard Krauss) bejubelt. Wegen unzulänglicher Entsorgung eines gebrochen Schlägers kamen die Regensburger in Unterzahl. Nach etwa einer Minute überzeugenden Überzahlspiels gelang es Jürgen Weller von den Mittellinie aus Eberhard Krauss in guter Position freizuspielen. Dessen Abschluss führte zum 3:1. Christian Lau gelang durch eine feine Einzelleistung noch der Schlusspunkt zum 4:1.

Im letzten Gruppenspiel gegen Deggendorf ging es darum das Vorrücken ins Halbfinale zu sichern. Trotz der 1:5 Niederlage gelang dies auch als Zweiter der Vorrundengruppe. Das Wikinger-Tor in diesem Spiel steuerte Christian Lau bei. Somit war das erste Turnierziel für die Moosacher erreicht.

Gleich im ersten Halbfinale standen die Wikinger dem Turnierfavoriten ZHS Dukes Minga gegenüber. Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Wikinger. Gefühlt waren die drei ersten Schüsse auch allesamt Gegentore. Es ist nicht so, dass sich man sich große Chancen auf eine Finalteilnahme ausgerechnet hatte, aber mit 0:3 nach vier Minuten konnte und wollte man nicht leben. In dem wie die Wikinger stärker wurden verloren die Abschlüsse der Gegner an Präzision, so dass die nächsten fünf Minuten kein Tor mehr fiel. Erst fünf Minuten vor dem Ende fiel dann das 0:4 aus Sicht der Nordmänner. Einen wuchtigen Schuss von Jürgen Weller konnte der ZHS-Goalie nur abprallen lassen. In der zweiten Welle konnte Christian Lau dann den freien Ball ins Tor schieben. Damit erzielte er nicht nur seinen vierten Turniertreffer, sondern er war auch der erste Spieler, dem überhaupt ein Tor gegen die ZHS Dukes während des Turniers gelang. Bevor es noch einmal spannend werden konnte, fiel aber auch noch das 1:5. Was aber viel weniger schmerzhaft war, als der Zusammenstoß von Goalie Silke Hager mit einem ZHS-Angreifer in der Schlusssekunde, der fast das Turnieraus für sie bedeutet hätte.

Im kleinen Finale gegen Vilsheim begannen die Moosacher wieder konsequent und gingen durch Jörg Diederich auch in Führung. Die Wikinger hatten das Spiel danach im Griff. Eberhard Krauss` scharfen Cross von links konnte Christian Lau zum 2:0 verwerten und war mit seinem fünften Turniertor nun der unangefochtene Topscorer der Wikinger. Leider wurde dem vorentscheidenden Tor zum 3:0 durch Bill Graham die Anerkennung wegen möglichem Fußspiels verweigert. Dass die Entscheidung auch noch strittig war, macht das Ganze in Anbetracht des weiteren Spielverlaufs umso schmerzhafter. Der kleine Spielkader von sechs Feldspielern, der im kleinen Finale auch noch auf fünf geschrumpft war und die lange Turnierdauer forderten nun doch ihren Tribut. So kamen die Vilsheimer die aus dem Vollen schöpfen konnten zu immer mehr Abschlüssen. Im gleichen Maße nahm die Konzentration der Wikinger ab, so dass es zu Gegentoren kam. Am Ender der regulären Spielzeit stand es dann 2:2, so dass ein Sieger im Penalty Shootout ermittlet wurde. Brisant war dabei auch das Mutter-Tochter-Duell zwischen Silke (Wikinger) und Anna Hager (Leihgabe an Vilsheim). Leider vergaben Christian Lau und Eberhard Krauss ihre Penalties, so dass die Oiden Wikinger das kleine Finale trotz einer 2:0-Führung doch noch verloren.

Durch diesen unglücklichen Spielverlauf wurde die Freude über das Erreichen des Halbfinals getrübt. Nichtsdestotrotz freut man sich auf den nächsten Turniertag, der bereits am Samstag, den 27.01. stattfindet und mit Spannung und sportlichem Ehrgeiz erwartet wird (Krauss).

Die Hobbyturnierserie führte die Oiden Wikinger am 07.01. zu den Floorball-Haien des TSV Mainburg. In der Gruppenphase wurden sie mit den Regenburg Adlern, den NuTs aus Nürnberg und den spiel- und schussstarken Deggendorfern gewählt. Im ersten Spiel ging es dann auch gleich gegen Nürnberg, den vermeintlich schwächsten Gegner, los. Für das Ziel das Halbfinale zu erreichen war ein Sieg daher Pflicht. Allerdings starteten die Wikinger harzig in das Spiel und konnten die taktischen Vorgaben von Coach Jörg Diederich nicht umsetzen. So stand es lange 0:0. Zu allem Überfluss erhielten die Wikinger noch eine umstrittene Strafzeit wegen eines angeblichen Wechselfehlers. In Unterzahl fiel dann auch das 0:1 durch einen verdeckten Schuss. Das Gegentor wirkte aber wie ein Weckruf. Die Mannschaft spielte jetzt deutlich besser, aber immer noch zu ungenau, so dass sie kaum zwingend zum Abschluss kam. Folglich blieb es bis kurz vor Schluss bei diesem Spielstand. Die Oiden Wikinger setzen nun alles auf eine Karte: Goalie Silke Hager verließ das Tor und mit vier Feldspielern sollte der Ausgleich endlich fallen. Doch erst Sekunden vor Schluss fand ein präziser Distanzschuss von Jürgen Weller das Ziel. Beim Unentschieden blieb es dann auch. Für das zweite Spiel wurden als Konsequenz die Reihen umgestellt. Außerdem hatte der Coach bei der Spielbeobachtung taktische Fehler beim nächsten Gegner, den Regensburg Adlern, ausgemacht. Dadurch waren die Oiden Wikinger dann auch dominanter und kamen zu einigen Abschlüssen. Die überraschende Führung der Regensburger stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Wikinger spielten aber konzentriert weiter und kamen fünf Minuten später durch Christian Lau (Assist Bill Graham) zum Ausgleich. Wenig später konnte dann auch das 2:1 durch Jörg Diederich (Eberhard Krauss) bejubelt. Wegen unzulänglicher Entsorgung eines gebrochen Schlägers kamen die Regensburger in Unterzahl. Nach etwa einer Minute überzeugenden Überzahlspiels gelang es Jürgen Weller von den Mittellinie aus Eberhard Krauss in guter Position freizuspielen. Dessen Abschluss führte zum 3:1. Christian Lau gelang durch eine feine Einzelleistung noch der Schlusspunkt zum 4:1. Im letzten Gruppenspiel gegen Deggendorf ging es darum das Vorrücken ins Halbfinale zu sichern. Trotz der 1:5 Niederlage gelang dies auch als Zweiter der Vorrundengruppe. Das Wikinger-Tor in diesem Spiel steuerte Christian Lau bei. Somit war das erste Turnierziel für die Moosacher erreicht. Gleich im ersten Halbfinale standen die Wikinger dem Turnierfavoriten ZHS Dukes Minga gegenüber. Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Wikinger. Gefühlt waren die drei ersten Schüsse auch allesamt Gegentore. Es ist nicht so, dass sich man sich große Chancen auf eine Finalteilnahme ausgerechnet hatte, aber mit 0:3 nach vier Minuten konnte und wollte man nicht leben. In dem wie die Wikinger stärker wurden verloren die Abschlüsse der Gegner an Präzision, so dass die nächsten fünf Minuten kein Tor mehr fiel. Erst fünf Minuten vor dem Ende fiel dann das 0:4 aus Sicht der Nordmänner. Einen wuchtigen Schuss von Jürgen Weller konnte der ZHS-Goalie nur abprallen lassen. In der zweiten Welle konnte Christian Lau dann den freien Ball ins Tor schieben. Damit erzielte er nicht nur seinen vierten Turniertreffer, sondern er war auch der erste Spieler, dem überhaupt ein Tor gegen die ZHS Dukes während des Turniers gelang. Bevor es noch einmal spannend werden konnte, fiel aber auch noch das 1:5. Was aber viel weniger schmerzhaft war, als der Zusammenstoß von Goalie Silke Hager mit einem ZHS-Angreifer in der Schlusssekunde, der fast das Turnieraus für sie bedeutet hätte. Im kleinen Finale gegen Vilsheim begannen die Moosacher wieder konsequent und gingen durch Jörg Diederich auch in Führung. Die Wikinger hatten das Spiel danach im Griff. Eberhard Krauss` scharfen Cross von links konnte Christian Lau zum 2:0 verwerten und war mit seinem fünften Turniertor nun der unangefochtene Topscorer der Wikinger. Leider wurde dem vorentscheidenden Tor zum 3:0 durch Bill Graham die Anerkennung wegen möglichem Fußspiels verweigert. Dass die Entscheidung auch noch strittig war, macht das Ganze in Anbetracht des weiteren Spielverlaufs umso schmerzhafter. Der kleine Spielkader von sechs Feldspielern, der im kleinen Finale auch noch auf fünf geschrumpft war und die lange Turnierdauer forderten nun doch ihren Tribut. So kamen die Vilsheimer die aus dem Vollen schöpfen konnten zu immer mehr Abschlüssen. Im gleichen Maße nahm die Konzentration der Wikinger ab, so dass es zu Gegentoren kam. Am Ender der regulären Spielzeit stand es dann 2:2, so dass ein Sieger im Penalty Shootout ermittlet wurde. Brisant war dabei auch das Mutter-Tochter-Duell zwischen Silke (Wikinger) und Anna Hager (Leihgabe an Vilsheim). Leider vergaben Christian Lau und Eberhard Krauss ihre Penalties, so dass die Oiden Wikinger das kleine Finale trotz einer 2:0-Führung doch noch verloren. Durch diesen unglücklichen Spielverlauf wurde die Freude über das Erreichen des Halbfinals getrübt. Nichtsdestotrotz freut man sich auf den nächsten Turniertag, der bereits am Samstag, den 27.01. stattfindet und mit Spannung und sportlichem Ehrgeiz erwartet wird (Krauss).