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PSV München - HSG B-one 31:34 (15:19)

Herren / 27.10.2018 / BZL 1

 
Und allwöchentlich grüßt das Murmeltier – mal wieder hat die Herrenmannschaft des PSV ein Spiel der Kategorie „hätte man gewinnen können“ vergurkt. Wobei dieses Mal wohl eher „gewinnen müssen“ zuträfe.
 
Wie derzeit üblich ging man mit einem stark dezimierten Kader in das Spiel, um die Rote Laterne gegen den direkten Tabellennachbarn und bis dato ebenfalls punktlosen Gegner. So dezimiert, dass bei zwei von acht (!) übrig gebliebenen Rückraumspielern Trainer Basti noch einmal zeigen durfte, wie viel vom aktiven Handball spielen er noch beherrscht. Um es vorweg zu nehmen – bis auf leichte Konditionsschwächen gar nicht so viel.
 
Das Spiel ging relativ rasant hin und her, leider mit vielen unnötigen Ballverlusten durch technische Fehler und einer sehr lockeren Auslegung der Schritteregel durch die Unparteiischen, die dem Gegner viele Tore mittels schneller Mitte umso leichter machte. Am Ende der 1. Halbzeit lag man trotzdem nur mit vier Toren zurück, was auch der sehr guten Torhüterleistung zu verdanken war.
Die Moral an diesem Tag und die Stimmung im Team waren gut, sodass man sich in der zweiten Halbzeit erfolgreich in die Partie und an den Gegner herankämpfen konnte – leider schaffte es der PSV aber auch in Überzahl nicht, das Ding nach Hause zu schaukeln – der ein oder andere Rückraumspieler mehr hätte hier vermutlich sehr geholfen Konditionsschwächen der Spielenden auszugleichen.
 
Also jetzt alleiniger Rote-Laterne-Träger: Ab sofort hat die Mannschaft des PSV wirklich nichts mehr zu verlieren, die gegnerischen aber schon - hoffentlich wirkt sich das früher oder später einmal zugunsten des PSV aus. Das Positivste zum Schluss - Basti hat sich nicht das nächste Band (falls es noch eins gibt) gerissen.